Skincare

#wiewarswirklich: Meine erste Gesichtsbehandlung

23. April 2017

Ja, auch mit meinen zarten 27 Jahren muss ich schön langsam auf die ersten Fältchen aufpassen und was ist da naheliegender als BOTOX haha Scherz, hab nur eine Gesichtsbehandlung bei Kussmund gewonnen und durfte mich da verwöhnen lassen. Hab nachher aber wirklich ein bissl aufgepolstert ausgesehen … whatever, auf jeden Fall kommt hier mein Erfahrungsbericht mit den ein oder anderen lustigen Tipps für eine strahlendes Gesicht, yay!

Was war dabei?

 

Ich hab eine 60-minütige Gesichtsbehandlung mit einer Marke meiner Wahl gewonnen, sprich natüüürlich haben mich da die sauteuren Produkte von Tata Harper angelacht. Von Reinigung, Peeling bis hin zur klassischen Pflege war alles inkludiert und auch kleine Tipps habe ich von der Kosmetikerin Maggie bekommen (Sie hat aber nur dort ausgeholfen, normalerweise hat sie eigene Behandlungsräume im 9.)

 

Wie kann man sich das vorstellen?

 

Zunächst kommt man in einen Raum mit einer Liege und unendlich vielen Handtüchern. Dann darf man sich nackig machen weil ja Hals und Dekolleté laut Kosmetikerinnen auch zum Gesicht gehören. Schwupp auf die Liege draufgehopst, geht’s auch schon los: Kurze Erklärung was gemacht wird, also Reinigung, Peeling, kurze Gesichtsmassage, Feuchtigkeitsmaske, Serum, Öl und Pflege.Wow, also alles, was man zu Hause nicht jeden Tag macht 🙂 Ich weiß ja nicht, wie andere Leute sich dort verhalten, ich hab auf jeden Fall munter losgetratscht und die Kosmetikerin ziemlich ausgefratschelt. Hat sie glaube ich nicht so gestört weil sie mir nämlich super toll Rede und Antwort gestanden hat. Vielleicht suchen ja andere dort die Ruhe, ich hasse ja Stille (wie beim Friseur hehe) …

 

Was kam dabei heraus?

 

Ich habe trockene Haut – keine schockierende Neuigkeit angesichts der Tatsache, dass ich ja schon mein ganzes Leben lang mit diesem widerspenstigen Gesicht lebe. Doch was mich am meisten überrascht hat ist, dass mir die Kosmetikerin gesagt hat, dass ich eigentlich keine Gesichtsbehandlung brauche. Öhm what? Tja, anscheinend schrubben, reinigen, peelen und werkeln wir viel zu viel an unserem Gesicht herum und es bringt rein gar nichts. Reinigungsbürsten? Nope, auf keinen Fall! Ein kleines Peeling einmal die Woche? Viel zu viel! Eine gründliche Reinigung mit einem sanften Cleanser und dann noch eine gute Creme am besten aus der Naturkosmetik auftragen – immer schön massieren und ein bisschen Gesichtsgymnastik machen. That’s it! Und ja, natürlich Wasser trinken. Aber nicht so wie ich, die einen Schwall hinunter trinkt und dann 20 mal am Tag auf’s Klo rennt … Alles macht man falsch 😉

Ich muss also sagen, dass ich etwas verwirrt bin in Sachen Gesichtspflege. Soll man jetzt doch nicht peelen? Was ist denn mit diesen ominösen Hautschüppchen, die sich dadurch lösen sollen? Die Zauberformel heißt: intuitiv pflegen. Die Haut ändert sich nicht nur mit dem Alter, sondern tagtäglich. Vielleicht ist sie ja in aller Frühe müde und braucht einen Energieboost mit einer Feuchtigkeitspflege und am Abend kann sie noch immer strahlend  und man braucht einfach nichts tun. Klingt echt unglaublich, für mich zumindest …

 

Die Moral

 

Kann man machen, muss man aber nicht! Versteht mich nicht falsch: Die Behandlung war top! Doch braucht man all das Zeug wirklich? Ich muss da jetzt echt mal drüber nachdenken, denn es klingt ja irgendwie plausibel. Achja, noch eine schlechte Nachricht: Teure Naturkosmetik ist wohl (laut Kosmetikerin) tatsächlich das Gelbe vom Ei … denn wenn man etwas wirklich Gutes haben möchte, muss man ein bisserl tiefer ins Geldbörsel greifen! Oder was meint ihr?

 

Wo? Kussmund, Habsburgergasse 14, 1010 Wien
Wer? Maggie Elibol (www.dubistschoen.co.at)
Wie viel? gratis dank Gewinnspiel, sonst kostet eine 60-minütige Behandlung ab 95 Euro

 

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